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07. September 2010

Kundenmagazin «Grüne Quelle»

Das neue Kundenmagazin ist jetzt im Gartencenter oder auf Bestellung erhältlich.

 
28. August 2010

Pflanzzeit für Gehölze

Gehölze im Container können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden.

 
13. August 2010

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22. September 2010 - 25. September 2010

Kreativkurs für Kids: Bunte Herbstideen

14:00
Kreativkurs für Kids: Bunte Herbstideen Der Herbst steht vor der Tür: Binde und...

 
22. Oktober 2010 - 24. Dezember 2010

Schinznacher Christkindmarkt 2010

Vom Freitag, 22. Oktober ab 14 Uhr bis Freitag, 24. Dezember 2010, 16 Uhr im Garten-Center Zulauf...

 
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Sonntagsverkauf Christkindmarkt

Auch dieses Jahr haben wir den „Schinznacher Christkindmarkt“ wieder an zwei Sonntagen für Sie...

 
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Schnecken

Bei der von Ihnen gefundenen Schnecke handelt es sich wahrscheinlich um eine Grosse Wegschnecke. Sie ist einheimisch, kann verschiedene Farben tragen wie grau, schwarz, aber auch braun oder ocker und hat eine dunkle Zeichnung auf Kopf und Rücken. Ihre Sohle ist orangefarben bis ganz hell, der Schleim ist farblos. Die Tiere können tatsächlich bis zu 15 cm lang werden. Im Gegensatz zu anderen Nacktschnecken, welche meistens sesshaft sind, wandern sie über grössere Strecken in der Gegend herum. Pro Jahr gibt es eine Generation. Ende August bis Ende September paaren sich die zwittrigen Tiere - alle Schnecken sind übrigens zwittrig - und legen beide vier Wochen später ihre etwa zehn Eier in Erdlöcher oder andere Höhlen. Die Eier haben einen Durchmesser von gut zwei Millimetern, sind kugelrund und farblos, glasig. Bei warmer Witterung schlüpfen die Jungtiere noch im Herbst, wobei sie in frostfreien Höhlen überwintern, ansonsten erst im Frühjahr. Die Elterntiere altern sehr schnell nach der Eiablage und sterben danach bald, sodass sie kaum älter als jährig werden.

Bei den von Ihnen im Winter angetroffenen Schnecken handelt es sich wohl um Gartenwegschnecken. Sie sind wesentlich kleiner, dunkel mit gelber bis orangefarbener Sohle. Sie sind recht kälteresistent und fressen somit das ganze Jahr über. Eier werden mehrmals vom Spätherbst bis zum Frühjahr abgelegt. Gartenwegschnecken werden auch nur bis zu einem Jahr alt. Im April / Mai schlüpfen die Jungtiere, welche sesshaft bleiben und hauptsächlich nachts aktiv sind.

Besonders schädlich sind überdies die Ackerschnecken. Sie bleiben klein, nur etwa vier Millimeter lang. Ihre Farbe ist weisslich bis grau, aber auch rot bis braun. Sie weisen dunkle Punkte oder Zeichnungen auf. Da sie extrem trockenheits- und lichtempfindlich sind, kommen sie nur nachts bei feuchten Verhältnissen aus ihren Schlupflöchern. Sie bewegen sich sehr langsam und wandern nicht. Sie sind frostempfindlich, weshalb ihre im Herbst abgelegten Eier erst im Frühjahr Jungtiere entlassen.

Alle Nacktschnecken sind Allesfresser. Nebst frischen und verwesenden Pflanzenteilen fressen sie auch abgestorbene Tiere wie Würmer, Insektenlarven und Reptilien. Sogar frisch gestorbene Artgenossen werden nicht verschmäht. Oft schwierig ist die Abwehr oder gar die Vernichtung der Nacktschnecken. Es gibt eine grosse Zahl von natürlichen Abwehrmitteln, deren ich einige erwähnen möchte. Insbesondere sind die natürlichen Feinde zu fördern, zum Beispiel Spitzmäuse, Igel, Vögel und Kriechtiere. Wer Hühner oder Enten, gar Laufenten, halten kann ist in einer besonders glücklichen Lage. Mit sogenannten Schneckenzäunen werden empfindliche Gartenbeete gegen die Zuwanderung von Schnecken geschützt. Es ist aber zu beachten, dass bereits innerhalb des Zaunes sich befindende Schnecken sich weitervermehren, auch werden mit Kompost etc. laufend wieder Eier eingebracht. Bei Trockenheit sollte nur morgens gewässert werden, wenig häufig, dafür aber gründlich. Der Boden kann mit Wurmfarn, Gerstenspreu oder Tannadeln abgedeckt werden. Alle welkenden und abgestorbenen Pflanzenteile sind stets sauber einzusammeln und zu kompostieren, da diese Schnecken anziehen. Unter Brettchen, die im Garten ausgelegt werden, verkriechen sich tagsüber die Tiere und können so eingesammelt werden. Das gelegentlich empfohlene ebenerdige Eingraben von offenen Gefässen mit Bier ist nicht sehr wirkungsvoll, da nur wenige der angelockten Schnecken wirklich ertrinken. Guten Erfolg verspricht die Anwendung von Schneckenjauche, was aber nicht jedermanns Sache ist. Zerschnittene oder abgebrühte Schnecken lässt man in Wasser etwa zehn Tage lang vergären. Mit der Jauche werden gefährdete Pflanzen überbraust. Schnecken fressen ja nur frische tote Artgenossen, verwesende stossen sie ab. Notfalls werden im Handel erhältliche Schneckengifte ausgebracht. Metatabletten haben dieselbe Wirkung. Ganz anders als Nacktschnecken verhalten sich Gehäuseschnecken. Sie sind kaum schädlich, ja eher nützlich, da sie Eier anderer Schneckenarten fressen. Sie können bis zu sieben Jahre alt werden.

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