Inkalilien - Alstroemeria

Obwohl die Inkalilie als Schnittblume im Sommer überall im Handel erhältlich ist, galt sie lange Zeit im Garten gepflanzt als sehr heikel, weil sie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gar nicht vertrug. Dies ändert sich jetzt aber mit der Summer-Paradise-Kollektion, die verschiedene winterharte Sorten in diversen Farben bereithält.

Inkalilie Alstroemeria 'Summer Breeze' ® Inkalilie Alstroemeria 'Summer Breeze' ® gelb-orange Blüten, 2-farbiges Laub
Inkalilien - Alstroemeria Inkalilie Alstroemeria 'Indian Summer'® orange-gelbe Blüten, dunkles Laub
Inkalilie Alstroemeria 'Summertime' ® Inkalilie Alstroemeria 'Summertime' ® weiss-gelb, grünes Laub
Inkalilie Alstroemeria 'Summerrelive' ® Inkalilie Alstroemeria 'Summerrelive' ® lachsrosa, grünes Laub
Inkalilie Alstroemeria 'Summersaint' ® Inkalilie Alstroemeria 'Summersaint' ® purpur, grünes Laub

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Herkunft

Zuhause ist die Inkalilie (Alstroemeria) in den gemässigten bis tropischen Zonen Süd- und Mittelamerikas, aber auch in Neuseeland und Australien. Hier gedeiht sie in eher steinigen und trockenen Böden mit gutem Wasserabzug. Sie ist sommergrün, stösst also im kühlen Winterhalbjahr ihr Laub ab. Bei uns ist sie aufgrund ihrer exotischen Blüten als Schnittblume sehr beliebt. Zudem bildet sie mit ihren mit sattgrünen, spitz zulaufenden Blättern versehenen Stängeln, die bis zu 60 cm lang werden, dichte Sträusse. Sie lässt sich gut mit anderen sommerlichen Blütenpflanzen wie Rosen, Kugeldisteln, Holland-Iris, Prachtscharte, Gerbera, Lilien und grossblütigen Nelken kombinieren. Aber auch solo oder in verschiedenen Sorten untereinander gemischt wirkt sie sehr attraktiv. Die Blütenfarben reichen von weiss über lachsrosa und gelb-orange bis zu purpur. Die lilienähnlichen Blüten weisen längliche, dunkel abgesetzte Streifen auf. Zusätzlich zeigen sich die Kelche in einem weiteren, meist helleren Farbton.

Richtig pflanzen

Mit der Summer-Paradise-Kollektion sind ab sofort blühende Pflanzen im Gartencenter erhältlich, die im Winter bis zu –15°C vertragen. Sie sollten allerdings im ersten Winter noch geschützt und erst im zeitigen Frühjahr geschnitten werden. Um Staunässe zu vermeiden, gibt man vor der Pflanzung eine ca. 5 cm dicke Schicht aus feinem Kies unten ins Pflanzloch und mischt auch etwas davon unter das Erdsubstrat, bevor das Pflanzloch damit aufgefüllt wird. Bei einer Pflanzung in einem Gefäss empfiehlt es sich, zuerst eine gute Drainage aus Blähton auf dem Topfboden einzufüllen. Diese wird mit einem Vlies abgedeckt, damit sich das Erdreich nicht mit dem Blähton vermischt. Wie bei anderen winterharten Pflanzen auch, sollten im Kübel kultivierte Inkalilien dennoch vor starken Kahlfrösten geschützt werden. Dazu zieht man die Gefässe einfach ans Haus und stellt sie auf eine Styroporunterlage. Zusätzlich werden sie mit einem Vlies umhüllt. So überstehen sie auch längere Frostperioden, vorausgesetzt, sie überwintern nicht zu nass und erhalten mässige Wassergaben, wenn es wieder wärmer wird.

Konkurrenzlos im Beet

Die neuen Sorten der Summer-Paradise-Kollektion warten von Mai bis November mit einem reichen Flor auf. Vorausgesetzt, dass Abgeblühtes laufend entfernt wird. Wer mag, kann dabei natürlich auch einige Blütenstiele für die Vase schneiden. Im Gegensatz zur Schnittblume mag die liliengleiche Schönheit im Beet keine Konkurrenz. Man pflanzt sie hier eher zusammen mit Trockenheit liebenden Pflanzen wie zum Beispiel Gräsern, Kugel- und Edeldisteln, Prachtscharten oder Staudensalbei, welche in violetten Farbtönen und andersförmigen Blüten einen schönen Kontrast bilden.