Video: Flechten, Algen und Moose an Bäumen und Sträuchern

Pflegeanleitung: Was ist zu tun bei Flechten, Algen und Moosen an Ästen und Stämmen von Bäumen und Sträuchern - Vorbeugung, Bekämpfung und Pflegetipps

Allgemeines

Der grüne bis gelbe oder graue Belag an Stämmen und Ästen, auch an älteren Zweigen, besteht aus Algen, Moosen oder Flechten, oft auch aus allen zusammen. Besonders an Luftfeuchten und schattigen Standorten, sowie auch nach niederschlagsreichen Jahren, können sich diese niederen Pflanzen gut entwickeln. Geringe Mengen schaden nicht, erst praktisch ununterbrochene Beläge hindern die Atmung der Kulturpflanzen und wirken somit wachstumshemmend; denn nicht nur die Blätter atmen durch ihre Spaltöffnungen, sondern auch die Zweige mittels ihrer sogenannten Lentizellen oder Korkwarzen. Neben der Behinderung des Gasaustausches bieten Algen, Moose und Flechten auch Schädlingen Unterschlupf.

Bekämpfung

Als Bekämpfungsmöglichkeit bietet sich an erster Stelle eine geeignete Standortwahl an. Helle, luftige und eher trockene Lagen werden von den drei Baumbewohnern gemieden. Mit einem speziellen Kratzer und einer Drahtbürste können Äste, Stämme und Zweige gesäubert werden. Wer regelmässig eine Voraustriebsspritzung im März/April, auch Winterspritzung genannt, durchführt, hat kaum befallenes Holz; denn unter der Einwirkung der Spritzbrühe werden nicht nur die Schädlinge, sondern auch die hier diskutierten unerwünschten niederen Pflanzenarten zurückgedämmt.

Top-Rückensprühgerät für den täglichen Einsatz
Top-Rückensprühgerät für den täglichen Einsatz

Die legendären Rückensprühgeräte in den Grössen 10l, 15l, oder 20l sind konsequent auf anspruchsvolle Anwender ausgerichtet und werden deshalb von diesen seit über 100 Jahren geschätzt. Die kompromisslose Ausrichtung auf Qualität und Funktionalität macht die Birchmeier Rückenspritzen einzigartig. Weltweit.

 

Teleskop-Lanze XL 8 D / XL 8 S
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Die ultimative bis 7 m lange Verlängerung zum Sprühen und Stäuben.

Beschreibung

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• Ausziehbare Lanzenlänge von 1,5 m bis 7 m (Arbeitshöhe 8 m)
• Verringerter Zeitaufwand
• Reduziert die Notwendigkeit von Steighilfen (Leitern, Hebebühnen etc.) sowie die Gefahr von Verletzungen durch Sturz von der Leiter


 

Kalkmilch

Wertvoll ist auch ein Anstrich von Kalkmilch an die Stämme und die dicken Äste bei trockener und milder Witterung im Januar. Dadurch werden zusätzlich die Sonnenstrahlen reflektiert, wodurch sich die Stämme weniger erwärmen, was Gewebespannungen und als deren Folge das Auftreten von Frostrissen und Frostplatten vermindert.