Anemone - Küchenschelle - Pulsatilla vulgaris

Die gemeine Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) kommt in fast ganz Europa vor. Küchenschellen sind genügsam und anspruchslos, sie brauchen keine besondere Pflege.

Anemone - Küchenschelle - Pulsatilla vulgaris In der Schweiz ist die wild wachsende Pulsatilla vulgaris stark gefährdet und daher landesweit geschützt.

Herkunft

Die gemeine Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) kommt in fast ganz Europa vor. In der Schweiz findet man sie an Standorten welche sich durch einen kalkhaltigen Boden, wie im Kanton Schaffhausen, dem Rheintal oder in den Alpen, auszeichnet. Bei uns ist die wild wachsende Pulsatilla vulgaris stark gefährdet und daher landesweit geschützt.

Aussehen

Die Küchenschelle hat glockenförmige, violett farbene Blüten und wird ca. 20 bis 25cm hoch. In der grossen Mitte sitzen goldgelbe Staubblätter. Die Blüte wird von haarigen Hochblättern umschlossen. Es sind auch Gartenformen in den Farben rot oder weiss erhältlich. Blütezeit ist von März bis Mai. Die Blätter sind fein gefiedert und ziehen bald nach der Blüte ein. Der behaarte Stängel trägt nur eine Blüte. Nach der Blüte ziert ein attraktiver Blütenstand die Pflanze. Der seidig-graue, kugelige Schopf brachte ihr auch die Namen alte Mannen, Teufelsbart, Bocksbart oder Pelzanemone ein.

Standort/Pflege

Küchenschellen mögen einen sonnigen Standort und mageren, kalkhaltigen, sandigen und durchlässigen Boden. Wie die Erfahrung zeigt, kommen sie aber auch mit weniger geeigneteren Gartenböden klar, solange sie nicht zu feucht sind. Sie gedeihen durchaus auch in höhere Lagen und fühlen sich im Steingarten, Rabatten und  Gefässen wohl. Die gemeine Küchenschelle ist eine gute Bienenweidepflanze auch Schmetterlinge schätzen sie sehr. Küchenschellen sind genügsam und anspruchslos, sie brauchen keine besondere Pflege. 

Die Küchenschelle in der Heilkunde

In der Homöopathie wir die getrocknete Pflanze bei Funktionsstörungen des Magen- Darmtraktes bei Migräne und allgemeinen Unruhezuständen eingesetzt. Die Wirksamkeit ist nicht durch klinische Studien belegt. Die frischen Pflanzen können bei empfindlichen Menschen Hautreizungen, Jucken und Rötungen auslösen.